Städtewettkampf Bern, Erlebnisbericht von Manuela Tuor

Am vergangenen Sonntag, dem 17.03.2019, fand in Bern der jährliche nationale Städtewettkampf statt. Am Start dabei war ein kleines Schaffhauser Rettungsschwimmerteam bestehend aus Freddy Weber, Roger Woltersdorf (beide Master Kategorie) und Manuela Tuor (Open Kategorie). Geschwommen wurden mehrere Einzeldisziplinen im 25 m Becken. Für  alle war dieser Wettkampf der Startschuss in die neue Saison. Für Freddy war es zudem der erste Wettkampf seit den Weltmeisterschaften und somit ein Vergleich, ob er an den Leistungen der WM anknüpfen kann.


Der Wettkampftag startete mit dem 200 m Hindernisschwimmen (Obstacle Swim) erfolgreich für die Schaffhauser. Freddy konnte dank der optimalen Bedingungen des Beckens seine Bestzeit um starke 5 Sek unterbieten. Auch Manuela, die diese Ausdauerdisziplin erstmals in Angriff nahm, schwamm eine tolle Zeit. Später durfte sich das Team über den spontanen Besuch von Barbara Fleuti freuen und es wurden weitere Pläne mit dem Team aus Bern für die EM 2019 in Riccione (I) geschmiedet. Am Nachmittag ging es mit den technisch anspruchsvollsten Disziplinen weiter, bei denen als Rettungsübungssimulation eine mit Wasser gefüllte Puppe gerettet werden muss. Da zahlten sich die im Training unzähligen Wiederholungen, der heiklen Wenden am Beckenrand, aus. Roger konnte im 50 m Retten einer Puppe (Manikin Carry) eine deutliche persönliche Bestzeit aufstellen. Auch das 100 m Retten einer Puppe mit Flossen (Manikin Carry with Fins) aus dem 4 m tiefen Sprungbecken gelang den Schaffhausern gut. Als letzte Disziplin stand der gefürchtete 100 m Rescue Medley (Kombinierte Rettungsübung) auf dem Programm. Dabei muss nach 50 m Freistil zur 17.5 m entfernten Puppe getaucht und diese geborgen werden. Da dies sehr viel Luft und Ausdauer braucht, erhielt die Disziplin nicht umsonst den Übernahmen „Totenkopf“. Manuela gelang diese Herausforderung allerdings sehr gut, sie verbesserte ihre persönliche Bestzeit um 8 Sek und platzierte sich damit auf dem starken 7. Rang.

 

Mit diesem Schlusspunkt sorgte Manuela auch gleich für einen souveränen Abschluss des Tages. Aus den 3 besten Einzelresultaten ergaben sich in der Gesamtwertung die Ränge 6, 8 und 17 für Freddy, Roger und Manuela.
Die Schaffhauser Athleten schauen auf eine erfolgreiche Teilnahme in Bern zurück und können sich auf die bevorstehende Teamschweizermeisterschaft in Sursee und den Speedlifesaving in Brugg, wo die Distanz der Disziplinen um die Hälfte gekürzt werden und somit spannende Rennen vorprogrammiert sind, freuen.

 

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