Weitere Erfolge für die SLRG Innerschwyz in Bern

Am vergangenen Samstag fand in Bern der alljährliche Städtewettkampf statt. Die Rettungssportler massen sich in vier verschiedenen Staffeln.

 

ajo. Auch dieses Jahr wurde der Städtewettkampf in Bern von zahlreichen Teams aus der ganzen Schweiz besucht. Insgesamt nahmen 44 Mannschaften am Wettkampf teil. Die SLRG Innerschwyz reiste mit je einem Damen-, Herren-  und einem Junioren-Team nach Bern. Die Damen zeigten wie letztes Jahr einen tollen Wettkampf und konnten einige Bestzeiten erreichen, wodurch sie alle Disziplinen für sich entscheiden konnten. So war es nicht verwunderlich, dass sie mit einem riesigen Vorsprung siegten. Auch die Herren zeigten eine gute Leistung und konnten einige bestehende Bestzeiten unterbieten. Schlussendlich konnten sie hinter dem sehr starken Team Aare den zweiten Rang ergattern. Durch die guten Resultate konnte die SLRG Innerschwyz die Gesamtwertung mit insgesamt einer Minute und acht Sekunden Vorsprung auf Rang zwei zum fünften Mal in Folge für sich entscheiden.

 

Auch die Junioren konnten an die Resultate der Erwachsenen anknüpfen. Das aus sechs Mädchen bestehende Team zeigte eine erfreuliche Leistung, und musste ihr Können gegen andere gute Teams unter Beweis stellen. Am Schluss erreichten sie den vierten Rang. Der gute Saisonauftakt zeigt einmal mehr, dass sie SLRG Innerschwyz mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann.

 

Innerschwyzerinnen brechen internationalen Rekord

Innerschwyzerinnen brechen internationalen Rekord

Rettungsschwimmsport: 3. internationaler SpeedLifeSaving Competition in Brugg  (AG)

 

Am vergangen Samstag wurde der 3. internationale SpeedLifeSaving Wettkampf im aargauischen Brugg ausgetragen. Ein Team aus jungen Innerschwyzerinnen zeigte dem internationalen Teilnehmerfeld, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Die Athletinnen brachen sowohl Schweizerrekorde als auch den internationalen Staffelrekord in Puppenstaffel.

 

Der Auftakt in die Rettungsschwimmersaison hätte aus Sicht der Innerschwyzerinnen nicht erfolgreicher verlaufen könnten. Obwohl das Team zum ersten Mal in dieser Konstellation geschwommen ist, erbrachten sie extrem gute Resultate in allen Staffeln. Dabei mussten sich die Rettungsschwimmerinnen aus dem Talkessel nicht nur gegen die Konkurrentinnen  aus Baden-Brugg, Reiden und Chur durchsetzen, sondern sie behaupteten sich gegenüber Spitzenteams aus Spanien, den Niederlanden, Deutschland und Italien.   

 

In sechs Einzel- und vier Staffeldisziplinen zeigten die Innerschwyzer Damen und Herren ihr können in den internationalen Pooldisziplinen. Auch bei den Einzeldisziplinen sicherten sich die Innerschwyzer gute Schlussränge. So klassierten sich drei Damen in den Top 10 (6. Jasmin Freudiger (Goldau), 7. Daniela Reichmuth (Schwyz) und 8. Marina Ballat (Goldau)).  Die jüngste Teilnehmerin des Wettkampfs war die Fabienne Blum (Brunnen). Die junge Innerschwyzerin welche den 21. Schlussrang erreichte konnte sich das erste Mal auf der internationalen Bühne präsentieren. Bei den Herren schwamm Kevin Schuler (Arth) auf den 14. Schlussrang.

 

Beim SpeedLifeSaving handelt es sich jedoch um eine Kurzdistanzvariante. Die offiziellen Hallenbaddisziplinen im Rettungsschwimmen, welche auf eine Austragung in einem 50 m Olympiapool ausgelegt sind, werden im SpeedLifeSaving um 50% verkürzt und in einem 25 m Becken ausgetragen. Zusätzlich werden gewisse Ausführungsbestimmungen zugunsten Leistung und Schnelligkeit so vereinfacht, dass eine geballte Ladung von Tempo und Action daraus resultiert.

 

Einzelresultate der Innerschwyzer:

 

Damen:

6. Jasmin Freudiger

7. Daniela Reichmuth

8. Marina Ballat

11. Martina Uhl

21. Fabienne Blum

24. Laura Schalbetter

 

 

Herren:

14. Kevin Schuler

19. Philip Hediger

20. Nico Lenzlinger

25. Jonas Abgottspon

28. Thomas Tunzi

 

 

 

 

 

Saisonaschluss 2013

Saisonabschluss in Yvonand und Italien


Zum Saisonabschluss reisten die Innerschwyzer Rettungsschwimmer am 31. August nach Yvonand am Neuenburger See um noch einmal ihr Können mit anderen Rettungsschwimmern in den Freigewässerdisziplinen zu messen. Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren konnte man sich in diesem Jahr am schönen Wetter erfreuen, wodurch auch gleich der ganze Wettkampf mehr Spass bereitete. Am morgen ging es los mit den Beach-Disziplinen, wo Philip Hediger der ganzen Konkurrenz den Meister zeigt und sich den Sieg in den Disziplinen Beach Flags und Beach Sprint sicherte. Aber auch die Leistungen der Nachwuchsathleten und der Innerschwyzer Damen im Sand konnten sich sehen lassen. Danach begannen die Wasserdisziplinen, wo insbesondere die Leistungen von Kevin Schuler und Silvia Villiger herausstachen, sodass sich beide am Ende des Tages den Gesamtsieg in der Einzelwertung holten. Genau so erfreulich sind aber auch die Leistungen der weiteren Innerschwyzer Athleten und Athletinnen, so traf man in jedem Finallauf auf mindestens zwei Innerschwyzer Athleten und Athletinnen, zum Beispiel in der Disziplin Run-Swim-Run qualifizierten sich auf der Herren Seite gleich alle 6 angetretene Athleten für den Finallauf. Am Ende des Tages durfte man sich dann logischerweise sowohl bei den Herren wie auch bei den Damen über den Gesamtsieg in der Mannschaftswertung freuen und diverse Podestplätze in den verschiedenen Disziplinen.

 

Weiter nach Italien

 

Für vier der Innerschwyzer Herren bedeutete das aber noch nicht das Ende der Saison, denn für sie ging es drei Tage später weiter nach Italien, wo man sich an der strahlenden Sonne und Temperaturen von über 30 Grad erfreuen durfte. In Avigliana nahm man an der ersten Etappe einer Wettkampftourne im Surflifesaving teil, die quer durch Italien führt. Auf dem Programm standen Board Race, Surf Race und Rescue Tube Rescue Relay. Die zweite Etappe fand dann in Bellaria statt und bestand aus Board Race, Beach Flags und einem Surf Race Relay. Beide Wettkämpf waren für die Innerschwyzer sowohl von Verletzungen wie auch von sportlichen Erfolgen geprägt. So erreicht Adrian Schilter in Avigliana den 3. Platz im Board Race, hingegen holte sich Thomas Tunzi eine Schnittwunde am Fuss und musste für den restlichen Tag Forfait geben. Ähnlich ging es dann weiter in Bellaria. So holte Philip Hediger zwar den 3. Platz im Beach Flags, verletzte sich aber dabei und musste auf die weiteren Disziplinen verzichten und auch Adrian Schilter verletzte sich beim Board Race Start am Knie und musste ebenfalls aufgeben. Dafür aber sorgt der erst 15 Jährige Nachwuchsathlet Jonas Abgottspon für äusserst erfreuliche Resultate und holte sich den Sieg in den Disziplinen Board Race und Beach Flags bei den Junioren. Das verdeutlicht einmal mehr, dass bei der SLRG Innerschwyz hervorragende Nachwuchsförderung geleistet wird. Zum Schluss stand dann noch die Team-Disziplin Surf Race Relay an, bei welcher mehrere Teams gegeneinander antraten, wobei ein Team immer aus zwei Herren und zwei Damen bestand. Da die Innerschwyzer aber ohne Damen angereist waren, erhielten sie zwei einheimische Damen zugeteilt, die zusammen mit Jonas Abgottspon und Thomas Tunzi den Sieg erkämpften. So konnte man dann doch noch den Trip nach Italien erfreulich abschliessen und in die kalte Heimat zurückkehren.

 

Wieder Gold und Silber für SLRG Innerschwyz

Wieder Gold und Silber für SLRG Innerschwyz

 

Am vergangenen Wochenende fanden im luzernischen Littau die Schweizermeisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Mit je einem Damen- und Herrenteam reiste die SLRG Innerschwyz an diesen Anlass und bestätigte souverän ihre tollen Leistungen aus dem Vorjahr.

Fast 1000  Rettungssportler aus der ganzen Schweiz trafen sich, um in sieben verschiedenen Disziplinen die Besten zu küren. Das Wetter zeigte sich von seiner wechselhaften Seite und am Samstagnachmittag musste wegen eines herannahenden Gewitters das Wettkampfgelände sogar kurzfristig evakuiert werden. Glücklicherweise lief alles glimpflich ab und die sehr gut organisierten Wettkämpfe konnten programmgemäss durchgeführt werden.

Neuer Schweizerrekord für die Damen

Das Damenteam konnte von Anfang an überzeugen und gewann sechs von sieben Disziplinen. In der technisch anspruchsvollen Leinenstaffel verbesserten sie sogar ihren eigenen Schweizerrekord um ganze drei Sekunden. Somit sicherten sie sich den Sieg mit komfortablen 200 Punkten Vorsprung auf die Sektionen Baden-Brugg und Chur.

Packende Zweikämpfe bei den Herren

Der letztjährige Wettstreit zwischen den beiden Topmannschaften Baden-Brugg und Innerschwyz ging in eine weitere Runde. Mit spannenden Kämpfen in den einzelnen Disziplinen wurde den Zuschauern eine gute Show geliefert. Schlussendlich mussten sich die Innerschwyzer Herren knapp geschlagen geben. In der Leinenstaffel schwammen sie nur einige Hundertstel am Schweizerrekord vorbei.

Letzte Saisonhöhepunkte

Motiviert durch diese guten Leistungen fährt ein Team der SLRG Innerschwyz am kommenden Wochenende nach Yvonand NE um am beliebten Freigewässerwettkampf teilzunehmen. Für Daniela Reichmuth und Stefan Megnet geht es Mitte September nach Italien an die Junioren Europameisterschaft, wo sie nochmals ihr Bestes geben werden.

 

EM Silber für Schweizer Rettungsschwimmer

EM Silber für Schweizer Rettungsschwimmer

Rettungssport: Schweizer Rettungsschwimmer an der EM in Den Haag (NED)

 

Silber für Fredi Tortosa sowie 11 Schweizerrekorde waren die erfolgreiche Ausbeute der Schweizer Nationalmannschaft an den Europameisterschaften im Rettungsschwimmen im holländischen Den Haag.

 

stp. Die diesjährigen Europameisterschaften im Rettungsschwimmen werden als eine der erfolgreichsten in die Geschichte der SLRG eingehen. Obwohl die Schweizer Rettungssportler in vergangenen Jahren mit mehr Medaillen Nachhause gekommen sind (2007 mit Gold und Silber und 2011 mit Gold und Bronze), konnten sich noch nie so viele Schweizer Athleten für die Finalläufe qualifizieren und solch eine hohe Anzahl an Rekorden (5 im Pool und 6 im Freigewässer) wurde bisher auch noch nie geschwommen. Die SLRG Schweiz konnte mit ihren Athleten unter der Leitung von Nationalmannschaftstrainerin Franzi Bösch (Ebnat-Kappel) in den vergangen 6 Jahren ganz klar durch eine beachtliche Leistungssteigerung auf die Europäische Spitze aufschliessen.

 

5 Schweizerrekorde im Pool

Bereits in der ersten Disziplin wurde der erste Rekord durch Annika Lindenmeyer (Menziken AG) im „50 m Retten einer Puppe“ gebrochen. Sie verbesserte Ihren eigenen Rekord um rund 2 Sekunden auf eine Zeit von 0:42,34 und erreichte den 21. Schlussrang, was ihr für eine Finalqualifikation nicht reichte. Den zweiten Rekord schaffte die Herrenstaffel in der „4 x 25 m Puppenstaffel“. Sie unterboten den alten Rekord von der EM 2005 um mehr als 3 Sekunden auf eine Zeit von 01:21,02. Die Herrenstaffel bestehend aus Stefan Megnet (Arth SZ), Manuel Saxer (Staufen AG) sowie Florian Frischherz und Pascal Stöckli (beide Lauerz SZ) hatte sich mit dieser hervorragenden Zeit als 5. schnellste Mannschaft für das A-Finale qualifiziert. Nicht nur in sämtlichen Staffeln konnten sich die Schweizer für A- bzw. B-Finals qualifizieren, sondern auch bei der Einzeldisziplin „100 m Lifesaver“ meisterten Stöckli und Frischherz den Finaleinzug. Die Schweizer Athleten vermochten auch am Nachmittag dem Druck der Finalläufe standhalten und verbesserten in allen gestarteten Disziplinen ihre Leistungen. Den Anfang machten dabei die Damen welche um Haaresbreite (5 Hundertstelsekunden) den Schweizerrekord in der „4 x 25m Puppenstaffel“ verpasste aber mit dem 6. Schlussrang die Beste EM Platzierung in dieser Disziplin erreichten. Die Herren verbesserten ihren sehr jungen Rekord vom Vormittag nochmals und setzten den neuen Rekord auf 01:20,95. Somit verbesserte die Herrenstaffel den Rekord gesamthaft um 3.5 Sekunden und erreichten den 5. Schlussrang. Wenige Minuten später durften die beiden Innerschwyzer Frischherz und Stöckli gleich nochmals ins Wasser. In der Disziplin „100 m Lifesaver“ starteten die Lauerzer im B-Finale und erreichten den 14. (Stöckli) und 16. (Frischherz) Schlussrang. Ausserdem verbesserte Stöckli seinen eigenen Schweizer Rekord im „100m Lifesaver“ um 23 Hundertstelsekunden auf 0:58.70. Den Abschluss machten unsere Rettungssportler mit der „Gurtretterstaffel“. Sowohl die Damen als auch die Herren knackten im Finale die alten Rekorde. Die Damen verbesserten ihn um 67 Hundertstelsekunden auf 01:56,63 (10. Schlussrang) und die Herren um 1.64 Sekunden auf 01:41,36 und gewannen somit das B-Finale (9. Schlussrang).

 

Medaillentausch bei Tortosa und Hendriks

In der Strandsprint-Disziplin „Beach Flags“ krönte der Katalane und schweizerisch-spanische Doppelbürger Fredi Tortosa (Barcelona) die hervorragenden Schweizer Resultate mit einer EM- Silbermedaille. In einem spektakulären „Show-down“ zwischen dem Europameister von 2011 Fredi Tortosa (CH) und dem Vizeeuropameister 2011 Robert Hendriks (NED) gewann der holländische Profisportler nur ganz knapp vor Tortosa. Mit diesem fantastischen Auftakt in die Freigewässerwettkämpfe starteten die Schweizer aus einer optimalen Ausgangslage. Das ganze Team setzte die ganze positive Engerie ins Wasser und zeigte den Meeresanstösser, dass das Binnenland Schweiz im „Surf Lifesaving“ auch ein Wort mitzureden hat. Die Schweizer Staffeln qualifizierten sich in sämtlichen Disziplinen für die A-Finals und in den Einzeldisziplinen war mindestens ein Schweizer anzutreffen.

 

Schweizer gehören zur Europäischen Spitze

Schweizer gehören zur Europäischen Spitze

Rettungssport: 17. Internationaler DLRG Cup Ostsee / Warnemünde (D)

 

Über 400 Athleten aus ganz Europa hatten sich vergangene Woche beim DLRG Cup in Warnemünde in Disziplinen wie Rettungskajak-, Rettungsbrettrennen sowie Brandungsschwimmen und Strandsprints gemessen.

 

stp. Bei Sonnenschein, Wind und Wellen bis zu 1.5 Meter konnten die „Techniker“ unter den Rettungssportlern ihre Stärken beweisen – und dazu zählen offensichtlich auch die Athleten der Schweizer Nationalmannschaft. So sah man in jedem Finallauf mindestens einen Schweizer Athleten welcher sich gegen die harte Konkurrenz durchsetzte.

 

Starkes Swiss Team

In diesem Jahr konnten sich die Rettungssportler der SLRG im europäischen Vergleich nicht nur gut positionieren, sondern ganz klar einen Sprung nach vorne machen. Der DLRG Cup zählte in diesem Jahr als Generalprobe im Freigewässer für die im August stattfindende Europameisterschaft in Den Haag (NLD). Während zwei Tagen zeigten die Eidgenossen zusammen mit Teams aus den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Lettland und dem Gastgeber Deutschland was sie können. Dabei zeigten vor allem die Schweizer Herren was in ihnen steckt und platzierten vier der fünf Athleten in den Top 20. Besondere Beachtung verdienen die beiden Innerschwyzer „Oceanmen“ Kevin Schuler (Arth) und Pascal Stöckli (Lauerz), welche dank ihrer seriösen Saisonvorbereitung an der australischen Gold Coast, in sämtlichen gestarteten Einzeldisziplinen sich unter den Top 10 platzieren konnten. Aber auch das aus jungen Athletinnen bestehende Damenteam konnte zwei der fünf Athleten in den Top 20 platzieren. Dank dieser guten Positionierung der Schweizer Rettungsschwimmer in den Einzeldisziplinen konnte die ganze Mannschaft dem Wettkampfdruck so kurz vor der EM standhalten und erreichte den guten 3. Schlussrang in der Nationenwertung und verpasste die Silbermedaille um lediglich 4 Punkte.

 

Stöckli und Tortosa mit Einzelmedaille

Die harten Rahmenbedingungen am Strand von Warnemünde generierten eine Situation bei denen die Rettungssportler ihr wahres Können beweisen konnten. Der Lauerzer Freigewässer-Routinier Pascal Stöckli konnte dank seiner grossen Erfahrung im Umgang mit Wellen sein Können direkt im „Surf Ski Race“ (Rettungskajakrennen) einsetzen und gewann hinter dem in Manly/Sydney wohnhafte Deutsch-Australier Liam Kelly und dem Deutschen Daniel Roggenland die Bronzemedaille für die Schweiz. Nicht nur im „Surf“ sondern auch am „Beach“ konnten die Schweizer auftrumpfen, denn der in Barcelona lebende Auslandschweizer und Beach-Sprint Spezialist Frederic Tortosa durfte vor unzähligen Zuschauer in toller Atmosphäre die Silbermedaille für die Schweiz gewinnen.

 

Drei Mal Gold für die Schweizer Armee

Drei Mal Gold für die Schweizer Armee

Rettungssport: Schweizer Soldaten überragten an den Militärmeisterschaften in den Niederlanden.

 

An den Militärmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Amsterdam (NED) fand ein Kräftemessen der Streitkräfte aus Europa und den Gastnationen Kanada und Kuwait statt. Dabei mischte die Delegation der Schweizer Armee sowohl in den Hallen- (Poollifesaving) als auch in den Freigewässerdisziplinen (Surflifesaving) vorne mit.

 

stp. Weiterer Grosserfolg für die Schweizer Armee: An den CISM Militärmeisterschaften in Amsterdam (NED) gewann die Schweizer Delegation im Rettungsschwimmen gleich drei Titel. Die Schweizer Armee setzte in diesem Jahr wieder auf die Stammathleten der SLRG Nationalmannschaft und sendete diese unter dem Kommando von Hptm Pascal Stöckli (Lauerz) nach Amsterdam. Trotz den schwierigen und rauen Bedingungen der Nordsee, mit einer Wassertemperatur unter 15°C, konnten die Freigewässer erprobten Eidgenossen ihre Stärken auf der ganzen Linie zum Zug bringen. So gewann Stöckli in der Disziplin "Board Race" vor seinem Teamkameraden Sdt Kevin Schuler (Arth) und dem Deutschen Sportsoldaten Adrian Flügel den ersten Titel. Oblt Philip Hediger (Baar) doppelte in der Strandsprintdisziplin "Beach Flags" nach und gewann vor seinem Teamkameraden Stöckli. Die letzte Goldmedaille erkämpften sich die Zweierstaffel bestehend aus Hptm Florian Frischherz (Lauerz) und Schuler im "Board Rescue Race".

 

Dass die Schweizer sehr gute Leistungen im Freigewässer erbringen würden, wurde schon im Vorfeld der Meisterschaften von Szenenkennern prophezeit. Doch für Erstaunen sorgten die Resultate im Pool. So schwamm Sdt Manuel Saxer (Staufen) mit persönlicher Bestzeit im "100 m Manikin Carry with Fins" auf den
3. Schlussrang. In der Disziplin "50 m Manikin Carry" unterbot Stöckli seinen eigenen Schweizerrekord um fast eine Sekunde und erreichte ebenfalls den dritten Schlussrang. Diese Erfolge lassen auch für die kommenden zivilen Europameisterschaften in Den Haag (NED) einiges erhoffen. So werden die drei Athleten Manuel Saxer, Florian Frischherz und Pascal Stöckli in rund anderthalb Monaten die Nationalmannschaft der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) verstärken.

 

Victorionx Cup 2013 abgesagt!

Victorionx Cup 2013 abgesagt!

Die SLRG Innerschwyz - Veranstalter des internationalen Rettungsschwimmer Wettkampf Victorinox Cup – hat sich aufgrund der tiefen Wassertemperaturen des Lauerzersee ( < 12°C), der schlechten Wetterprognosen (Wind und Regen), den erwartet tiefen Lufttemperaturen und zum Wohle der Gesundheit und der Sicherheit der Athleten dazu entschlossen, den diesjährigen Victorinox Cup und den „Long Distance Ski Race“ abzusagen.

„Die letzten zwei Wochen waren geprägt von starken Niederschlägen, tiefen Temperaturen und einer Schneefallgrenze bis unter 600 m ü M, die das Garantieren der Sicherheit und die Wahrung der Gesundheit unserer Athleten nahezu verunmöglichen. Leider sehen auch die Prognosen für das Wochenende keine Besserung vor. Wir sehen uns daher gezwungen, den Wettkampf vorzeitig abzusagen.“

 

(Quelle: PR Chef SLRG Innerschwyz)

 

 

Bildquelle: 20min.ch