Surflifesaving Wettkampf in Yvonand, 07.09.2019

Nach zwei Poolwettkämpfen in Olten und Worb stand die SLRG Schaffhausen am Samstag 07. September beim Freigewässerwettkampf in Yvonand im Einsatz. Während der Neuenburgersee angenehme 21°C aufweiste, waren für die Luft kühle 17°C angesagt. Deshalb packten die Schaffhauser schon vor der Abreise am Freitag ihre wärmsten Kleider ein.

Unter den gut 100 Athleten aus drei Nationen (Frankreich, Deutschland und Schweiz) standen von der SLRG Sektion Schaffhausen 9 Teilnehmer sowie Angela Tour als Funktionärin im Einsatz.

 

Damenmannschaft: Lauriane Eggli, Marine Eggli, Sarah Hügli, Manuela Tuor und Marisa Weber

Herrenmannschaft: Adrian Gugelmann, Jan Sigrist, Freddy Weber und Andy Zahn.

 

Leider verhinderten Krankheit und Unfall eine noch grössere Delegation aus Schaffhausen. Dennoch war es toll, nebst den Einzeln- auch die Teamdisziplinen bestreiten zu können. Mit einer Altersspanne von 17 Jahren bis 60+ herrschte zudem ein guter Mix aus erfahrenen Athleten und Freigewässerneulingen.

 

Gestartet wurde der Wettkampftag mit den Disziplinen im Sand. Mit zwei Finalqualifikationen im Beach Sprint sowie einer Podestrangierung von Andy im Beach Flags war die Ausbeute bereits am frühen Morgen sehr gut. Bei zunehmendem Sonnenschein standen noch vor dem Mittagessen die ersten Einsätze im und auf dem Wasser an. Hier knüpften die Schaffhauser Athleten nahtlos an die guten Beachresultate an. So qualifizierten sich beispielsweise alle drei gestarteten Frauen im Surf Ski Race (Rettungskajak) für den Final der besten 16. Am Ende gab es die Ränge 5, 10 und 12 für Marine, Sarah und Marisa zu bejubeln.

 
Das Podest in der Disziplin Beach Flags, mit Andy Zahn auf dem 3. Platz.
 

In der Herrenmannschaft wussten besonders Gugi mit Rang 7 im Board Race sowie Andy mit dem 9. Platz im Surf Ski Race zu überzeugen. Doch auch Jan, der seinen ersten Wettkampf im Freigewässer absolvierte, schlug sich mit dem 19. Rang im Run – Swim – Run beachtlich.

 

Dass es dank des immer schöner werdenden Wetters bald Sonnencreme anstelle von Parka brauchte störte niemanden. So konnte auch das Mittagessen problemlos im Freien eingenommen werden.

Die Teamdisziplinen folgten dann im Verlaufe des Nachmittags. In diesen gilt es jeweils eine Rettungssituation möglichst schnell und technisch korrekt auszuführen. So auch im Rescue Tube Rescue, wo ein erster Athlet zur ca. 100 m entfernten Boje schwimmt. Dort angekommen winkt er dem Retter am Strand, um zu signalisieren, dass er Hilfe braucht. Der Retter startet mit Flossen und Gurtretter auf die gleiche Strecke bis zur Boje. Beim Rettling (simuliert Opfer) angekommen, schnallt er diesem den Gurtretter um die Brust und zieht ihn zurück zum Strand. Im Wasser warten zwei weitere Retter, welche den Rettling übernehmen und ans Land tragen. Auch diese Disziplin gelang den Schaffhausern gut, die Herren klassierten sich im 6. Rang, die Damen auf dem 7. Platz.

 
Das Schaffhauser Herrenteam im Einsatz in der Disziplin Rescue Tube Rescue. Andy und Freddy transportieren den Rettling Jan aus dem Wasser, bis an den Strand wurde der Rettling von Gugi mit dem Gurtretter gebracht.
 

Den Wettkampfabschluss bildete die Königsdisziplin der RettungsschwimmerInnen, der Lake(wo)man. Hierbei absolviert ein Athlet die 4 Einzeldisziplinen Rescue Board, Schwimmen, Surf Ski und Rennen am Stück. Bei zunehmendem Wind und Wellengang wagten sich 6 Schaffhauser an die Königsdisziplin. Die Ränge 7 (Marine), 8 (Andy), 9 (Gugi), 12 (Sarah), 13 (Marisa) und 19 (Freddy) bewiesen, dass die Schaffhauser über eine Vielzahl an Rettungsschwimmern verfügt, die sämtliche Disziplinen beherrschen.

 

Diese Erkenntnis schlug sich auch in der Gesamtwertung nieder. In dieser werden die vier besten Einzelresultate jedes Athleten gewertet. Trotz starker Konkurrenz von zahlreichen Nationalkaderathleten, welche den Wettkampf in Yvonand als Vorbereitung auf die Europameisterschaften von Mitte September nutzten, erzielten die Schaffhauser die tollen Gesamtränge 7 (Andy), 11 (Marine), 13 (Gugi), 15 (Manuela), 26 (Sarah), 28 (Marisa) und 33 (Lauriane).
Dass es den Schaffhausern auch in den Mannschaftsdisziplinen gut lief, zeigte sich in der Teamwertung. In dieser werden sämtliche Ergebnisse der Teamdisziplinen sowie die besten Einzelresultate gewertet. Unter den 14 teilnehmenden Teams klassierten sich sowohl die Damen als auch die Herren im hervorragenden 4. Schlussrang.

So trauerte am Ende keiner dem verpassten Podestrang nach, sondern alle waren stolz auf die erzielten Resultate. Trotz einiger schrammen und Verletzungen konnte beim Nachtessen gemütlich auf den gelungenen aber auch anstrengenden Tag angestossen werden.

 
Mannschaftsfoto der SLRG Schaffhausen nach einem langen und anstrengenden Wettkampftag. (hinten v. l. Freddy, Manuela, Sarah, Lauriane, Marisa und Jan; vorne v. l. Andy, Gugi und Marine)
 

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