SLRG FRICKTAL AM JUBILÄUMSWETTKAMPF IN LÖRRACH KEIN ANLASS WIE JEDER ANDERE - ABER SPASS FÜR ALLE!

cas. Gold war nicht. Aber für sieben Teams vier Medaillen, wovon drei in Silber, sind eine sehr gute Ausbeute. So ist die Delegation der SLRG Fricktal mit den Resultaten vom 40. Markgräfler Rettungsvergleichswettkampf von Mitte November 2014 mehr als zufrieden heimgekehrt. Doch jenseits von sportlichen Leistungen und Medaillenspiegel glänzt Anderes, gar Beständigeres: die familiäre Ambiance und phantastische Athmosphäre im Lörracher Hallenbad, der Spass für Alle.

 

Aus Sicht der Organisatoren des internationalen Wettbewerbs zählt zunächst der reibungslose Ablauf der gut 70 Läufe in verschiedenen Altersklassen und Disziplinen: wenig Fehlstarts, höchstens Bagatellunfälle, Sportsgeist und keine Konflikte, gutes Timing. Für Trainerinnen und Mannschaftsbegleiter sind natürlich Fortschritte, gute Zeiten und Ränge ihrer Schützlinge wichtig.

 

Gewinnen nun die Piraten oder die Haifische?

 

Müssten dann nicht die aktiven jungen Rettungsschwimmer und -schwimmerinnen nervös sein?

Nein, höchstens vor dem eigenen Start etwas angespannt konzentriert. Im Übrigen verfolgen sie mit Leib und Seele, wie auch die mitgereisten Supporter unter dem dampfenden Dach, lautstark, was die Klubkolleginnen und -kollegen im Wasser zeigen: Kevins Aufholjagd, Fotofinishs in Rennen 6 und andern; wer, in der Rettungsstaffel, eine Flosse verliert oder gar die Übungspuppe "ersäuft" (dafür gabs im Extremfall für die Laufsieger in Bahn 5 durch die sonst sehr toleranten Kampfrichter 5 Strafsekunden). Ob dann die Piraten oder die Haifische gewinnen - oder in mehreren Läufen und Disziplinen die Fricktaler -, wird nicht ganz, aber weitgehend nebensächlich. Überall ist Euphorie und Zufriedenheit! Und das beginnt beim Picknick oder Babywickeln in der Garderobe, befeuert den allerersten Probestart oder später den leidenschaftlichen Einsatz der behinderten Schwimmer - so phantastisch wie sie kann beim Rangverlesen nach geschlagener Schlacht niemand jubeln -, und hört beim Applaus und Anfeuern am Bassinrand und von der Tribüne noch lange nicht auf.

 

Klar, gabs unter den Experten im Hallenbad auch kritische und selbstkritische Worte: welches technische Element wie die Übergabe der Rettungsleine ist nicht gut gelungen, wo müssen wir noch üben, wer braucht noch extra Stil- oder Krafttraining? Doch für alle Teilnehmenden, von der jüngsten Einsteigerin bis zum coolen Crack allesamt kleine oder grössere Experten, ist klar: am Einsatz lags nicht, wenn etwas nicht wunschgemäss klappte und der Lauf nicht so erfolgreiche war.

Hakt man dann bei einem der aufstrebenden Fricktaler Athleten nach: warum hats jetzt nicht geklappt? folgt die beinahe olympische Antwort: wir waren gut - aber die andern waren besser.

 

Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Aber vieles, was nicht Gold ist, kann doch glänzen. Und wie! Am Ende gab es 3 zweite Pläte und einen dritten Platz.

 

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