Jahresabschluss 2012 der SLRG Sektion Fricktal

Eine Vereinsmeisterschaft, die ist lustig ...

 

cas. Eines zeigte die vorweihnachtliche Vereinsmeisterschaft 2012 der jungen Fricktaler Lebensretter deutlich: der - auch finanziell - gesunde Verein schreitet auf dem Weg der sinnvollen Jugendarbeit erfolgreich weiter, notabene trotz erfolgtem Generationenwechsel. In der Tat finden sich, bei Abwesenheit der letzten Sieger, auf den vordersten Rängen lauter neue Namen aus dem  Nachwuchs, angeführt von Mirijana Zena, Sebastian Barth und André Leclerc.

 

Eine Vereinsmeisterschaft, die ist lustig, besonders in der Adventszeit! Man ist unter sich, gewinnt alle Pokale selbst und freut sich, dass auch der Präsident ordentlich nass wird, und dass es rund ums Rangverlesen in der Hütte ein gutes Essen und weihnachtliche Naschereien zuhauf gibt.

Eine solche Vereinsmeisterschaft der SLRG Fricktal, die dürfte, obwohl rundum positiv, streng genommen nicht so heissen. Denn es sind mit Ausnahme des Highlights, des Plauschwettkampfs, ausschliesslich die Kinder und Jugendlichen, die sich im Sissler Hallenbad in vier Disziplinen mit und ohne Rettungsgerät, aber mit grossem Einsatz messen.

Eine Fricktaler Vereinsmeisterschaft, die ist überaus friedlich, besonders wenn Rück- und Ausblick derart erfreulich ausfallen: so haben die Golden Girls, die Jugend-Schweizermeisterinnen früherer Jahre, bei ihrem Debut an der Erwachsenen-Schweizermeisterschaft (SM) den guten 15. Rang von fast 70 Teams gefeiert; so wurden am diesjährigen Wettkampf in Köniz zwei von drei Regionalmeistertiteln geholt und so sind die fünf Podestplätze der Fricktaler Rekorddelegation am internationalen Treffen in Lörrach noch in frischer, bester Erinnerung.

 

Sponsoring der Fleissigen

 

Jugendleiter Florian Lüthy musste im Ausblick auf 2013 und die Jugend-SM in Luzern trotzdem betonen: Von nichts kommt nichts! Damit waren Trainingsfleiss und -Disziplin angesprochen, denn das kleine Plus, das im Bassin den Ausschlag über Sieg oder "ferner schwammen" gibt, besteht oft eben darin, dass ein Team gemeinsam eingespielt ist und technisch auf der Höhe. Im neuen Jahr soll deshalb erstmals ein gewisses Kosten-Sponsoring der Fleissigen erfolgen.

 

A propos Sponsoring: wie Präsident Volker Joh ausführte, funktioniert die Jugendarbeit der SLRG Fricktal so erfolgreich nur dank Mitglieder- sowie J+S-Beiträgen, durch Quersubventionierung aus den stark nachgefragten SLRG-Dienstleistungen Kinderschwimmen und Rettungsschwimmkursen sowie dank des namhaften Sponsorings durch die Fricktaler Raiffeisenbanken.

 

Es ist immer wieder erstaunlich, wenn junge Sportler/innen im Laufe eines einzigen Jahres den Knopf auftun und ihre Leistungen gewissermassen explodieren. Hält dieser Trend an, muss die SLRG Fricktal trotz allem Umbruch keine Nachwuchssorgen haben. Das gilt erfreulicherweise in einem weitern Bereich, dem Sorgenkind vieler Vereine, beim Trainernachwuchs: Im Herbst haben die ehemaligen Jugend-Schweizermeister Nadine Fricker und Stefan Bitterli ihre Jugend+Sport-zertifizierte Trainerausbildung absolviert und stehen dem Verein nun als Trainer zur Verfügung. Auch dies ein Zeichen des Generationenwechsels, vor dem einem nicht bange zu sein braucht. Zumal, wenn Angehörige der schwimmenden Kinder sich stets freiwillig aktiv und freudig an der Vereinsarbeit beteiligen. Chapeau auch ihnen! Könnte gute Jugendarbeit nicht stets so sein?

 

 

 
 
 
 
 
 

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