SLRG-Jugendschweizermeisterschaften 2011 in Uzwil (19./20 Juni)

 

SLRG Fricktal holt schon wieder einen Schweizermeistertitel

 

cas. An den Jugendschweizermeisterschaften (JSM) der SLRG im Rettungssport in Uzwil konnten die  Rettungsschwimmer aus dem Fricktal fast nahtlos an die Erfolge der letzten Austragungen anknüpfen: Gold in der Kategorie „gemischt“ der 11- bis 13Jährigen, weitere Spitzenränge, Disziplinen- und Laufsiege zeugen vom Leistungsvermögen der jungen Rettungsschwimmer und -Schwimmerinnen wie von der effizienten Nachwuchsarbeit im Fricktal.

 

Was war da nicht alles los am Sonntag! Neben dem immer beliebteren Slowup am Hochrhein fanden die Tour-de-Suisse-Schlussetappe, der letzte Tag an der Art Basel und am Eidgenössischen Jodlerfest in Interlaken sowie viele weitere Events mindestens nationale Aufmerksamkeit. Unter ihnen, mit weniger Zuschauern oder Umsatz in der Kasse, aber mit deutlich mehr Aktiven als etwa die nationale Radrundfahrt, spielten sich die Wettkämpfe der jugendlichen Lebensretter/innen in Uzwil ab. Dabei taten Hudelwetter am Samstag und Bise am Sonntag in der idyllischen Badanlage (bei der Haltestelle Sonnmatt!) der Begeisterung und dem Einsatzwillen der Wettkämpfer/innen keinen Abbruch. Der Vergleich mit genannten Grossanlässen rechtfertigt sich übrigens durchaus, vereinigt der SLRG-Anlass doch neben den sportlichen Aspekten jene von Volksfest und von Kultur- und Sprachgrenzen überschreitendem Plausch. Und er hat ebenso Bedeutung für die Zukunft.

 

700 Aktive in 5 Disziplinen

 

Doch was machen diese 140 Teams aus 50 Sektionen - von Bellinzona über Chur, die Ost- und die Nordschweiz, viele Sektionen aus dem Mittelland bis nach Echallens und La Chaux-de-Fonds mit ihren Betreuern und Supportern an der JSM der Lebensrettungsgesellschaft? Ja, was sind diese Meisterschaften eigentlich?

 

JSM sind

·         ein sportlicher Wettkampf von 700 Nachwuchssportlern, die sich in den Disziplinen Rettungsbrett-, Gurtretter-, Hindernis- und Puppenstaffette sowie im Rettungsballwerfen messen.

  • eine logistische Meisterleistung, weil alle Teams mit jeweils 4 Crewmitgliedern das ganze Programm bestreiten, dabei gecoacht und versorgt werden müssen.
  • ein Jugendfest mit Zeltlager und Disco.
  • Motivation und Anschauungsunterrricht zugleich.
  • ..., wenn die ganze Schweiz am Start ist, und am Schluss gewinnt das Fricktal ...

 

Nun, so scheinbar locker wie zuletzt purzeln die Medaillen nicht mehr herbei. Denn einerseits sind die Fricktaler Top-Teams der letzten Jahre, die 14- bis 16Jährigen, "Knaben" wie "Mädchen", altersbedingt nicht mehr zusammen, und andrerseits sind die andern teilnehmenden Mannschaften auch nicht schlecht.

Neben dem Spitzenresultat schlugen sich die 5 andern Fricktaler Equipen durchs Band beachtlich.

 

Erfolg trotz Verjüngung

 

Was bewirkte - trotz markanter Verjüngung der Teams - die Fortsetzung der Fricktaler Erfolgsstory?

Es sind, obwohl die Mannschaften erst kürzlich neu zusammengestellt wurden, erstens der Teamgeist und zweitens die Beherrschung der Technik. Dazu zwei Beispiele: wie im nachmaligen Siegerteam in der Gurtretter- und auch in der Puppenstafette die Übergabe beinahe perfekt funktionierte, davon hätten sich auch manche der "Grossen" ein Stück abschneiden können.

Oder wer sich schon mal aufs Rettungsbrett gewagt hat, weiss, dass die richtige Lage auf dem Gerät entscheidender sein kann als die Muskelkraft beim Paddeln. Dies zeigten auch unsere Kleinsten, die in ihrem Lauf grössere und kräftigere Konkurrenten auf den Nachbarbahnen hinter sich liessen.

 

Teamgeist schliesslich heisst, durch Dick und Dünn zusammenzuhalten. Es kam denn auch trotz des misslichen Wetters kaum je Verstimmung auf, wenn etwas nicht nach Wunsch lief oder wenn man in einer Disziplin dem "Ersatzmann" Platz machen musste.

 

Natürlich kann mit fleissigem Training noch Vieles perfektioniert und routinisiert werden. Doch wie sich der Nachwuchs der Jungen und Jüngsten an der diesjährigen JSM präsentierte, verspricht viel für die Zukunft. Und ihre Freude und der Stolz auf dem Siegerpodest sind eben so gross wie, vermutlich aber frischer, als wenn Cancellara ein weiteres Zeitfahren gewonnen hat.

 

Aus den Ranglisten

 

Die SLRG Fricktal nahm mit 6 Mannschaften teil (nur 3 Sektionen hatten mehr Teams):

 

Kategorie 3 "gemischt" (11-13 J.) von Total 44 gestarteten Teams
            Schweizermeister

  1.     Rang: Larissa Obrist, Sina Räuftlin, Marianna Meier, Fabienne Fricker,  

                     Valentin  Barth und André Leclerc

  9.   Rang: Mirjana Zena, Lisa Plattner, Fabienne Kummli, Roger Falk  

                     und Raphael  Lüthy

19. Rang: Lea John, Salome Rippstein, Marco Häusler und Kevin Buffa


Kategorie 2 Mädchen ( 11-16 J. ) von Total 45 gestarteten Teams

                 5.   Rang: Melanie Bitterli, Lea Studinger, Vivien Ankli und Elena Müller
               21. Rang: Natalie Stäubli, Chiara Brack, Cheryl Winkler, Janine Botlang und Fiona

                                  Hartmann

 

Kategorie 1 Knaben ( 11-16 J. ) von Total 50 gestarteten Teams

                  8.   Rang: Philipp Dora, Jan-Henrik Düreth, Sebastian Barth, Sebastian Kohler

                                     und Fabrice  Leclerc

 

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