SLRG Fricktal im internationalen Einsatz

Wo Vuvuzela und Trommel tröten und wummern ...

 

...da ist zwar nicht Fussball-WM, aber doch Sportstadion, allemal grosse Begeisterung und hohe Leistung: so begeisterten im Hallenbad Lörrach am diesjährigen 37. Markgräfler Treffen der jungen Rettungsschwimmer/innen von dies- und jenseits des Rheins auch die Schweizer Teams, insbesondere die Fricktaler mit Engagement und beachtlichen Leistungen.

 

cas. Gut, wenn man wie die SLRG Fricktal mit zehn Schweizer Jugendmeisterinnen und - meistern zum Wettkampf antritt, werden Siege beinahe erwartet. Wenn dann "nur" zweimal Silber und einmal Bronze resultieren, dann wäre Lamentieren über entgangenes Gold Jammern auf hohem Niveau. Aber eben: auch die Andern sind gut; und wie die Tagesform spielen die Umstände des Wettkampfs ihre Rolle. So mussten, wegen einer plötzlichen Absenz, die Fricktaler noch vor dem Hallenbad aus acht gemeldeten Teams neu deren sieben zusammenstellen. Gerade in den eher technischen Disziplinen, sprich Rettungsstaffel mit Puppe bzw. Rettling sowie Rettungsleinenstaffel, wo es sehr auf die oft trainierte Koordination der Abläufe ankommt, können sich Ausfälle schnell in einigen Sekunden Rückstand oder sogar Strafpunkten auswirken. Oder man pflügt das Wasser bis zuletzt Kopf an Kopf, schlägt aber im Fotofinish um Handbreite als Zweiter an - so ist halt Sport.

 

Sinnvolle Jugendarbeit: Leben retten lernen

Nun, am Wettkampftag vergisst mans meistens, aber Mitmachen kommt bekanntlich vor dem Sieg. Die engagierten Jugendlichen und Kinder beiderlei Geschlechts trainieren hart, zwei- bis dreimal pro Woche im Wasser, aber nicht für Olympia - dann wären sie "nur" gute Schwimmer/innen -, nein, sie lernen eben auch, wie man Leben rettet. Dies ist der eigentliche Kern ihres nassen Hobbies. Selbstverständlich kommen dabei Freude und Kameradschaft nicht zu kurz. Diese sinnvolle Jugendarbeit schweisst natürlich auch Betreuer/innen und Eltern zusammen, wenn sie beim Vergleichswettkampf einen halben Tag am Beckenrand mitarbeiten und mitfiebern. Und wenn am Schluss, trotz Teamumstellung, nicht nur die erfolgsgewöhnten ältern Cracks auf dem Podest stehen (siehe Rangliste), sondern auch die Jüngsten (Jahrgang 2000 und jünger), dann muss einem vor der Zukunft im Fricktaler Wasserrettungswesen nicht bange sein. Der Nachwuchs ist da - und er wird immer besser!

 

Wir wissen indessen, dass allein mit Trainingsfleiss noch nichts erreicht ist; es braucht als Basis viel Infrastruktur und grosses Engagement im Hintergrund. Zu künftigen oder weitern Spitzenresultaten der SLRG Fricktal in nationalen oder internationalen Wettkämpfen trägt deshalb, wie die Fricktaler Raiffeisenkassen als Tenuesponsor, die Politik das Ihre bei. In der Tat hätte es für die fruchtbare Jugendarbeit einen schweren Schlag bedeutet, wäre das Sissler Hallenbad dieses Jahr statt renoviert geschlossen worden. Doch glücklicherweise steht es jetzt wieder zur Verfügung. Eigentlich ein weiterer Grund, herzhaft die Vuvuzela zu blasen ...

 

Aus den Ranglisten

In allen Altersklassen wären Laufbestzeiten und Disziplinenensiege der Fricktaler/innen zu würdigen. Es folgen die wichtigsten Resultate.

 

Rang 2: AK17/18  Bitterli Stefan, Fricker Nadine, Leclerc Fabrice, Dora Philipp, Düreth Jan-Henrik

Rang 2: AK15/16  Bitterli Melanie, Ankli Vivien, Studinger Lea, Botlang Janine

Rang 4: AK 13/14 Barth Valentin und Sebastian, Fricker Fabienne, Leclerc André, Obrist Larissa

Rang 5: AK 13/14 Falk Roger, Plattner Lisa, Rosato Fabio, Mann David, Kalt Nadine, Kaiser Elias

Rang 3: AK12       Buffa Kevin, John Lea, Rippstein Salome, Häusler Marco, Zuercher Vanessa

Rang 4: AK12       Zena Mirijana, Lüthy Raphael, Hartmann Fiona, Meier Mariana

Rang 6: AK12       Tungprasert Philipp, Barth Salome, Manssen Rune, Rossol Juana , Ehrsam Janis  Buser Chantal

 

Das ganze Trainerteam der Jugendabteilung der SLRG Fricktal bedankt sich für das erfolgreiche Abschneiden dieses internationalen Wettkampfes in Deutschland.

 

 

SLRG und Raiffeisen

Sponsoring: im Fokus die Nachhaltigkeit

 

cas. Die Fricktaler Raiffeisenbanken sponsern die SLRG Fricktal - so auch das neue Vereinstenue im leuchtenden Fricktaler Grün. Nach welchen Grundsätzen sich diese Zusammenarbeit richtet, darüber sprach Carl Anton Schlaepfer mit Bruno Zumsteg, Raiffeisenbank Regio Laufenburg und Vertreter der Werbekommission der Fricktaler Raiffeisenbanken.

 

Es müssen nicht nur Viktor Röthlin, Swiss-Ski oder berühmte Triathleten sein, die von Raiffeisen gesponsert werden. Welche Kriterien gelten im lokalen bzw. regionalen Rahmen für die Auswahl der zu unterstützenden Partner?

B.Z.: Viktor Röthlin ist Sache von Raiffeisen Schweiz. Generell nehmen Raiffeisenbanken in den Regionen das Sponsoring vor Ort wahr. Sie achten dabei, bei Kultur- wie bei Sportförderung, insbesondere auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Nachwuchsförderung der unterstützten Organisationen oder Veranstaltungen. So werden neben den Dorfvereinen auch die regional tätigen Rettungsschwimmer mit ihrer überaus sinnvollen Jugendarbeit im Fricktal und unter anderem auch die regionale Leichtathletik, der Slow-up Hochrhein sowie der Ferienspass Frick und Laufenburg gesponsert. Bei der SLRG wird neben dem Sport und der Jugendarbeit natürlich der Grundgedanke, Leben zu retten, als besonders förderungswürdig erachtet.

 

Spielt dabei auch das Raiffeisen-Prinzip der solidarischen Genossenschaft eine Rolle?

B.Z.: Die Solidarität - im Kleinen wie im Grossen - ist in der Tat ein Pfeiler unseres Engagements.

 

Trotzdem erwarten Sie als Bank von Ihren Sponsoring-Partnern wohl eine Gegenleistung?

B.Z.: Natürlich freuen wir uns zunächst über die guten Leistungen der jungen Schwimmer/innen. Als Partner freuen wir uns dann auch, wenn Sportler und Vereinsmitglieder bei einer Raiffeisenbank Kunden sind oder werden. Für Jugendliche von 12 bis 20 Jahren empfehlen wir speziell das go4free-Jugendkonto. Es ist, und zwar ohne jedes Verschuldungsrisiko, für die Jungen vor allem wegen der günstigen Zinskonditionen und der spesenfreien Kontoführung sowie der Gratis-Maestro-Karte zum Abwickeln ihrer Geldgeschäfte interessant. Ausserdem, und hier können sich Sport und Kultur sinnvoll begegnen, gilt die Maestro-Karte als Gratis-Museumspass für die ganze Schweiz.

 

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