Weitere Bestätigung der SLRG Fricktal in Lörrach D

Regional verankert und international angelegt, hat es Tradition, bedeutet soziale Integration und  bietet sportlichen Wettkampf in dampfender Athmospäre – ausserdem bestätigte es die  Extra­klasse der Fricktaler Goldmädchen: das diesjährige Treffen der Rettungsschwimmer in Lörrach.

 

cas. Am Wochenende von der Ortsgruppe Lörrach der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft durch­geführt, bot der "36. Internationale Markgräfler Rettungsvergleichswettkampf" im Lörracher Bassin rund 30 Teams aus Südbaden und der Schweiz (SLRG-Sektionen vom Sarganserland übers Aaretal ins Fricktal) in 6 Altersklassen Gelegenheit, ihr schwimmerisches sowie Rettungskönnen zu demon­strieren. Zum Beispiel in einer Disziplin, die dem schweizer Sportpublikum kaum vertraut ist, von der aber Leben abhängen können: dem Umgang mit der Rettungsleine. In diesem Staffelwettbewerb waren die Fricktalerinnen (Vivien Ankli, Melanie Bitterli, Nadine Fricker und Lea Studinger) einmal mehr unschlagbar, wie auch in andern Disziplinen. Sie holten sich, fast wie erwartet, aber doch gegen starke Konkurrenz, in ihrer Altersklasse (AK 15/16) überlegen den Gesamtsieg.

 

Reine Fricktaler Meisterschaft?

 

Die jungen Athletinnen und Athleten, unter ihnen drei Teams behinderter Schwimmerinnen und Schwimmer, wurden vom sachkundigen Publikum frenetisch unterstützt. Dass der Lörracher Anlass mit insgesamt über 50 Rennen nicht zur reinen Fricktaler Meisterschaft verkam - wie ein badischer Lebensretter befürchtete - lag daran, dass die "Andern" auch ganz gut sind - und dass bei den Fricktalern zur Zeit ein Generationenwechsel stattfindet.

Zwei der letztjährigen "Cracks" der Altersklasse 15/16 männlich, die wie die Golden Girls für die Fricktaler Sektion der SLRG reihenweise Siege und Medaillen erschwammen, haben nämlich inzwischen die Altersgrenze erreicht. Trotzdem holte dieses Team, mit Nachwuchskräften aufgestockt, in der Besetzung Stefan Bitterli, Philipp Dora, Sebastian Barth und Jan-Henrik Düreth den beachtlichen 2. Schlussrang.

 

Ein Versprechen für die Zukunft

 

Weiter legen 3. Ränge von zwei der sieben Fricktaler Teams Zeugnis davon ab, dass diese auch in den jüngeren Altersklassen über erfolgversprechende Talente verfügen, sowohl bei den Buben wie bei den Mädchen. Dies gilt genauso für die Jüngsten, wo zwei Teilnehmerinnen als 9-Jährige gegen weitaus grösseren Mädchen in Lörrach an den Start gingen: bevor auch sie in künftigen Wett­bewerben Podest­plätze belegen, müssen halt noch einige Bahnlängen zurückgelegt, Startsprung, Tauchen, Hindernis- und Transportschwimmen geübt werden. Doch da alle mit Freude und Sportgeist trainieren, sind weitere Ehrenmeldungen ein fast sicheres Versprechen für die Zukunft. Erfreuliche Nebenwirkung dieses sportlichen Tuns und der SLRG-Jugendarbeit am Bassinrand ist, neben Fitness, Kameradschaft und gesundem Selbstbewusstsein, dass die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer dereinst, im Falle eines Falles, Leben retten können.

Sämtliche Fotos und genaue Rangliste im Detail finden Sie auf unserer Homepage www.slrg.ch/fricktlal.

 

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