04. Juli 2017

Renzo Blumenthal unterstützt die Rettungsschwimmer

Ex-Mister Schweiz Renzo Blumenthal setzt sich für die Präventionskampagne „Das Wasser und ich“ ein. Der dreifache Familienvater will mit seiner Botschaftertätigkeit bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG mithelfen, das Ertrinken bei Kindern zu verhindern – Ertrinken ist bei Kindern in der Schweiz nach wie vor Unfalltodesursache Nummer zwei.

Ein ehemaliger Mister Schweiz und die Rettungsschwimmer? Passt das zusammen? Definitiv! Renzo Blumenthal, Mister Schweiz 2005 und heute Bio Bauer in Vella GR, hat selbst Erfahrung wenn es ums Ertrinken geht. „Mein Vater wäre früher einmal beinahe ertrunken – das war ein sehr prägendes Erlebnis und hat mich nicht mehr losgelassen. Bei der Anfrage der SLRG, Botschafter der Präventionskampagne „Das Wasser und ich“ zu werden, musste ich keinen Moment überlegen. Ich will meinen Beitrag leisten, um unsere Kinder für den richtigen Umgang mit dem Wasser zu sensibilisieren und die SLRG dabei unterstützen“, lässt sich der Bündner zitieren. „Wir freuen uns sehr über die prominente Hilfe, die Renzo Blumenthal uns mit seinem Wirken als Botschafter zukommen lässt“, zeigt sich SLRG-Präsident Daniel Biedermann erfreut.

Schweizweite Wasserunfallprävention – Unterstützung in Form von Spenden gesucht

Im Rahmen der Präventionskampagne «Das Wasser und ich» der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG waren die Rettungsschwimmer seit Beginn des Programms bis heute insgesamt 8‘805-mal in allen Landesteilen ehrenamtlich im Einsatz.  Zusammen mit dem fröhlichen Wassertropfen Pico haben sie dabei 151‘440  Kindern gezeigt, wie man sich im und am Wasser richtig verhält. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen ist und bleibt die SLRG eine Freiwilligenorganisation, die auf Unterstützung und Spenden angewiesen ist. Finanziell ist die Kampagne «Das Wasser und ich» vollständig von Stiftungen und privaten Spendern abhängig.
 

Spielerisches Lernen

Auf spielerische Weise lernen die Vorschulkinder den richtigen und respektvollen Umgang mit Wasser. Etwa, dass sie nur in Gewässer springen sollen, die sie kennen oder dass sie im bauchtiefen Wasser bleiben, bis sie gut schwimmen können. Damit die zehn Wasserbotschaften in Erinnerung bleiben, werden mittels der Geschichte des Wassertropfens Pico vermittelt. So berühren die Kinder beispielsweise bei der ersten Botschaft die Füsse, bei der zweiten die Knie, bei der dritten die Oberschenkel. Tatsächlich fällt  es den meisten leicht, am Ende der Geschichte alle Botschaften wiederzugeben. «Wir wenden dabei eine Methode des Gedächtnistrainers Gregor Staub an. Das funktioniert sehr gut», freut sich Stéphanie Bürgi-Dollet, Leiterin Prävention der SLRG. «So bleiben den Kindern die Botschaften besser in Erinnerung». Nach dem Besuch erhalten die Kinder einen Pico-Ausweis und Info-Material für ihre Eltern, damit diese die Botschaften mit ihren Kindern zu Hause wiederholen – und ebenfalls auf das richtige Verhalten am, im und auf dem Wasser aufmerksam gemacht werden.

     

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.slrg.ch oder unter www.baderegeln.ch.

Für Auskünfte steht Ihnen Philipp Binaghi, Leiter Kommunikation & Marketing SLRG, unter 078 789 98 83 oder p.binaghianti spam bot@slrganti spam bot.ch zur Verfügung.